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BĂĽrgerstrom

Zeichen setzen

Unser erstes Produkt um die BĂĽrger-getragene Energiewende im MĂĽnsterland zu unterstĂĽtzen.

Weitere Informationen dazu findest Du unter:

Pressemitteilung vom 06.03.2019

Deutschland braucht ein Klimaschutzgesetz!

  • Umweltministerin Svenja Schulze legt ersten Entwurf vor
  • Auch die Idee einer CO2-Abgabe hat immer mehr BefĂĽrworter
  • Anwendung des Verursacherprinzips wĂĽrde u.a. Ă–kostrom entlasten

Das Thema Klimaschutz hat Konjunktur. Wahrscheinlich auch deshalb, weil immer mehr Menschen die ersten drastischen Folgen des Klimawandels sehen und spüren und sich die Fakten nicht länger ignorieren lassen. Auch die frühlingshaften Temperaturen in unserer Region mit lokal über 20°C bereits im Februar erinnern uns momentan wieder daran, dass sich etwas verändert.

Für einige Kabinettsmitglieder überraschend hat die in Münster lebende Bundesumweltministerin Svenja Schulze am 18. Februar 2019 einen 62-seitigen Entwurf eines Klimaschutzgesetzes für Deutschland vorgelegt. Und wie nicht anders zu erwarten war gab es von Umweltverbänden und einigen Parteien Lob, von anderen mindestens genauso viel Kritik. Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung dürfte von dem Gesetzesentwurf allerdings wenig mitbekommen haben.

Wie man inhaltlich auch immer zu diesem ersten Entwurf stehen möchte: Ein Klimaschutzgesetz, das die Ziele der Pariser Weltklimabeschlüsse von 2015 für ganz Deutschland verbindlich festschreibt, ist zwingend erforderlich. Denn es sollte angesichts der jüngeren Verhaltensweisen großer Energie- oder auch Automobilkonzerne deutlich geworden sein, dass freiwillige Selbstverpflichtungen von Unternehmen, die viel zu verlieren haben, in Deutschland derzeit leider nicht glaubwürdig sind.

Auch Klaus Russell-Wells von den Visioneeren aus Warendorf hat sich den Gesetzesentwurf angeschaut. Er bewertet einiges, wie eine verbindliche Verantwortung der relevanten Bundesministerien in wichtigen Sektoren wie beispielsweise Industrie, Verkehr und Gebäuden, grundsätzlich positiv.

„Was aber noch fehlt, sind Anreize für Verbraucher, klimafreundlicher zu handeln. Zum Beispiel mit einer verursachungsgerechten CO2-Abgabe auf Strom, Brenn- und Kraftstoffe, aber auch im Konsumbereich. Auf die Art werden lästige Verbote umgangen – es steht jedem nach wie vor frei zu leben wie man möchte – es wäre schlicht günstiger, klimafreundlich zu handeln. Solche CO2-Abgaben werden bereits in einigen Ländern erfolgreich eingesetzt und hätten durch diese klare und simple Lenkungsfunktion auch bei uns erhebliches Potenzial.“

Wie eine CO2-Abgabe auf ein Produkt beispielsweise aussehen könnte lässt sich anschaulich am Beispiel von Ökostrom darstellen:

Sowohl Ökostrom als auch der sog. „Graustrom“ des Strommixes Deutschland werden aktuell mit gleich hohen Steuern und Umlagen belastet. Im Jahr 2017 lag die Summe aus der Stromsteuer und den gesetzlichen Umlagen für Haushalts- und Gewerbekunden bei netto 9,743 Cent pro Kilowattstunde.

Die Einführung einer verursachungsgerechten Abgabe auf das Treibhausgas CO2, das in Ländern mit bestehenden gesetzlichen Regelungen zwischen 20 bis 120 Euro pro Tonne bewertet wird, könnte diese klimapolitisch unzweckmäßige Gleichbehandlung beenden.
Der Effekt ist gewĂĽnscht: Klimafreundliche Produkte wie Ă–kostrom wĂĽrden abgabenseitig entlastet, Strom aus fossilen Energien dagegen verteuert.

Aus Sicht der Visioneere muss die Einführung einer CO2-Abgabe nicht zwangsläufig zu einer Erhöhung der Abgaben oder Steuerlasten insgesamt führen. Eine wirkungsbezogene Abgabe könnte auch als Verteilungsschlüssel für die bereits bestehenden Energiesteuern und gesetzlichen Umlagen wirken.

Perspektivisch würde eine Abgabe auf CO2 dazu führen, dass auch bislang eher preisorientierte Menschen mehr Ökoprodukte kaufen und Hersteller einen stärkeren Anreiz hätten, klimafreundlich zu produzieren. Eigentlich keine ganz schlechte Idee für ein gesamtdeutsches Klimaschutzgesetz!

„Mit unseren Produkten und Services wollen wir allen Menschen die Möglichkeit geben die Energiewende im Münsterland mitzugestalten. Am besten gleich direkt vor Ort – gemeinsam Energie erneuern!“ Die Visioneere wurden im Juli 2018 von Marcel Richter in Warendorf gegründet. Derzeit besteht das Visioneere-Team aus drei Mitarbeitern.

Pressemitteilung 29.01.2019

Kohleausstieg bis 2038 – ein Wegweiser auf der Reise in eine CO2-freie Gesellschaft

  • Empfehlungen der Kohlekommission sind nur ein erster Schritt
  • BĂĽrger können selbst Vorreiter sein
  • Auch Kaufentscheidungen von Verbrauchern haben Einfluss auf Kohleausstieg        

Am Samstag, den 26. Januar 2019, war es dann soweit: Die Kohlekommission stellte ihren von vielen Menschen seit Monaten erwarteten Abschlussbericht vor. Und das Echo ließ nicht lang auf sich warten: 27 von 28 insgesamt Beteiligten und die hinter ihnen stehenden Verbände und Institutionen verteidigen den zäh errungenen Kompromiss. Die Bundesregierung zeigt sich optimistisch und sagt eine konstruktive Prüfung der Vorschläge zu. Und viele Klimaschützer sind sich in ihrer Meinung einig, dass die deutschen Klimaschutzziele 2030 mit den vereinbarten Empfehlungen endgültig gescheitert sind. Wer hat nun recht oder wer liegt falsch?

Die Visioneere aus Warendorf haben ihre eigene Sicht auf die Ergebnisse: Als ein Erfolg kann sicherlich angesehen werden, dass sich der deutsche Weg zu Erreichung der inhaltlich sehr abstrakten Pariser Klimaschutzziele nun ein Stück(chen) weit konkreter abzeichnet. „Wenn man es so darstellen möchte, wurden auf einem unbekannten Areal, auf dem eine Wegetrasse zu einem bereits definierten Ziel entstehen soll, erste Wegweiser aufgestellt“, beschreibt Marcel Richter die Situation bildhaft. „Um die Trassenführung im Detail festzulegen und anschließend den Weg auch zu bauen, sind noch viele weitere Schritte erforderlich.“

Wem als verantwortungsbewussten BĂĽrger die Zwischenziele zu wenig ambitioniert erscheinen, kann sich bereits schon heute auf den Weg machen: Durch ein klimafreundliches Leben ohne Kohle- und Atomkraft. Beispielsweise durch Bau einer eigenen Solaranlage, Beteiligung an Erneuerbaren-Energien-Projekten oder am einfachsten: den Bezug von zertifiziertem Ă–kostrom.

„Bei der Wahl des Ökostroms sollte dabei auf das richtige Zertifikat geachtet werden. Die umfassendsten Kriterien geben hier das Grüner Strom Label und das ok-power Siegel vor. Eine aktuelle Aufstellung der besten Ökostromangebote wurde zuletzt vom Magazin Ökotest im Dezember 2018 veröffentlicht“, informieren die Visioneere.

Und wir wären einen Schritt weiter auf dem Weg in eine klimaneutrale Gesellschaft. Dies gilt natürlich auch für die rund 680.000 Haushalte im Münsterland, mit denen wir uns als regionaler Partner gemeinsam aufmachen wollen.“

Marcel Richter ist überzeugt: „Man stelle sich vor, was passieren würde, wenn jedes Jahr 17% der gut 40 Mio. deutschen Haushalte und Gewerbekunden zu zertifiziertem Ökostrom wechseln würden? Die in der Kohlekommission empfohlenen Maximal-Laufzeiten der Kohlekraftwerke wären genau so Makulatur wie die derzeit definierten Ausbaukorridore für Erneuerbare-Energien-Anlagen im aktuellen Erneuerbare-Energien-Gesetz.

Und wir wären einen Schritt weiter auf dem Weg in eine klimaneutrale Gesellschaft. Dies gilt natürlich auch für die rund 680.000 Haushalte im Münsterland, mit denen wir uns als regionaler Partner gemeinsam aufmachen wollen.“

„Mit unseren Produkten und Services wollen wir allen Menschen die Möglichkeit geben die Energiewende im Münsterland mitzugestalten. Am besten gleich direkt vor Ort – gemeinsam Energie erneuern!“ Die Visioneere wurden im Juli 2018 von Marcel Richter in Warendorf gegründet. Derzeit besteht das Visioneere-Team aus drei Mitarbeitern.

Pressemitteilung 08.01.2019

Schon 40,4% Ökostrom im Netz –
erst 16 % Erneuerbare Energien insgesamt

â—Ź Ă–kostrom-Anteil 2018 so hoch wie nie
● Nachholbedarf bei Wärmeversorgung und Verkehr
â—Ź Klimafreundlicher Leben: Positive Ausblicke fĂĽr 2019

Zum Jahresbeginn 2019 vermeldet das Fraunhofer-Institut fĂĽr Solare Energiesysteme ISE mit 40,4% aktuelle Rekordzahlen der erneuerbaren Energien an der Nettostromproduktion fĂĽr 2018 in Deutschland. Belegbare Fakten, die vielen Menschen und auch Politikern das positive GefĂĽhl vermitteln: Wir sind auf einem guten Weg.

Was bei den Erfolgsmeldungen zum jährlich neuen Ökostromrekord häufig außer Acht gerät ist die Tatsache, dass Strom an der Energieversorgung in Deutschland nur einen Anteil von etwas über 24% ausmacht. Um das weltweite Ziel einer CO2-freien Gesellschaft bis 2050 zu erreichen, haben hierzulande die Verbrauchssektoren Wärme (fast 50%) und Verkehr (ca. 26 %) eine sehr viel höhere Bedeutung.

„Betrachtet man die Energieversorgung ĂĽber alle drei Sektoren – Wärme, Verkehr und Strom – so werden aktuell erst rund 16% durch erneuerbare Energiequellen abgedeckt. Oder anders ausgedrĂĽckt: Wir haben mit dem erforderlichen Umbau der Energieversorgung gerade erst angefangen, der allergrößte Teil liegt noch vor uns“, bewertet Marcel Richter von den Visioneeren aus Warendorf die aktuelle Situation.

Positiv: Die Auswahl an klimafreundlichen Produkten und Dienstleistungen im Energiebereich war noch nie so groĂź wie heute. Und die Angebotspalette fĂĽr die Verwirklichung der eigenen Klimaziele wird auch 2019 weiter wachsen.

Beispiel Verkehr: Als Alternativen zum eigenen PKW mit Verbrennungsmotor stehen den Menschen in immer mehr Städten neben Fahrrad, Bus und sonstigen ÖPNV zunehmend auch Carsharing-Angebote zur Verfügung. Die Elektromobilität nimmt endlich Fahrt auf, die gerade in Kombination mit Strom aus erneuerbaren Energien besonders wirkungsvoll ist. In Beckum (Kreis Warendorf) befördert das erste Taxiunternehmen seine Kunden mit einem Elektrofahrzeug.

Beispiel Verkehr: Als Alternativen zum eigenen PKW mit Verbrennungsmotor stehen den Menschen in immer mehr Städten neben Fahrrad, Bus und sonstigen ÖPNV zunehmend auch Carsharing-Angebote zur Verfügung. Die Elektromobilität nimmt endlich Fahrt auf, die gerade in Kombination mit Strom aus erneuerbaren Energien besonders wirkungsvoll ist. In Beckum (Kreis Warendorf) befördert das erste Taxiunternehmen seine Kunden mit einem Elektrofahrzeug

Beispiel Strom: Der Trend zur eigenen Solarstromanlage wird sich auch 2019 fortsetzen. Ob sich das eigene Dach für eine Photovoltaikanlage eignet, darüber informieren Solardachkataster, die im Münsterland alle Städte und Gemeinden auf ihren Internetseiten anbieten. Und wer selbst kein Hauseigentümer ist, kann sich für zertifizierten Ökostrom wie z.B. Bürgerstrom für das Münsterland entscheiden.

Beispiel Wärme: Selbst wenn der Wärmebereich sicherlich die anspruchsvollste Herausforderung darstellen dürfte: Neben der Gebäudedämmung oder einem Wechsel des Wärmeerzeugers auf erneuerbare Systeme nimmt auch das Angebot an „Ökogas“ zu. Ökogas wie z.B. von den Bürgerwerken wird idealerweise aus organischen Abfällen oder anderen erneuerbaren Energiequellen gewonnen, in das Erdgasnetz eingespeist und kann wie fossiles Erdgas bezogen werden.

„Das Jahr ist noch jung, die Vorsätze frisch. Viele Menschen haben sich für 2019 vorgenommen, mehr für das Klima zu tun,“ freuen sich Marcel Richter und sein Visioneere-Team aus Warendorf.

„Mit unseren Produkten und Services wollen wir allen Menschen die Möglichkeit geben die Energiewende im Münsterland mitzugestalten. Am besten gleich direkt vor Ort – gemeinsam Energie erneuern!“ Die Visioneere wurden im Juli 2018 von Marcel Richter in Warendorf gegründet. Derzeit besteht das Visioneere-Team aus drei Mitarbeitern.

Pressemitteilung 17.12.2018

RĂĽckblick auf die 24. Weltklimakonferenz in Katowice

Bürger sollten ihre Politiker stärker in die Pflicht nehmen – und ihnen aufzeigen, was geht

Drei einfache MaĂźnahmen fĂĽr die ersten Schritte:

  • Mehr regionale Lebensmittel und weniger Fleisch
  • Umweltfreundliche Mobilität
  • Wechsel zu zertifiziertem Ă–kostrom

Trotz eines zäh errungenen Regelwerks von 197 Staaten am Ende der Verlängerung: Bislang wirkt sich das Klimaschutzabkommen der Weltgemeinschaft nicht auf das Alltagsleben in Deutschland aus. Dabei wäre es für die meisten Menschen leicht C02 einzusparen. Das gilt zumindest für das erste Drittel der rund 12 Tonnen, die jeder Deutsche jedes Jahr verursacht.       

Die vierköpfige Familie Brechler hat vor zwei Jahren beschlossen, ihre persönliche Energiewende selbst in die Hand zu nehmen. Sie ist zu einem zertifizierten Ökostromanbieter gewechselt, hat ihr Familienauto von Dieselantrieb auf Elektromobilität umgestellt und achtet seitdem darauf, vorwiegend regionale Lebensmittel auf dem Markt oder auf Hofläden einzukaufen. Alles Maßnahmen, die für sie gut machbar waren.  

„Insgesamt haben sich die monatlichen Ausgaben hierdurch für uns nicht wesentlich erhöht. Gerade ein Wechsel zu Ökostrom muss nicht zwangsläufig zu höheren Energiekosten führen“, so lautet das bisherige Fazit von Rüdiger Brechler.  Natürlich habe speziell das Elektroauto mehr gekostet als ein vergleichbares Auto mit Verbrennungsmotor. „Aber die laufenden Kosten liegen dafür deutlicher unterhalb der Kosten von Diesel- oder Benzin-betriebenen PKW. Und mit Ökostrom oder selbst erzeugten Sonnenstrom macht Elektromobilität noch mehr Spaß.“         

Die Auswirkungen des eigenen Lebensstils in CO2 umzurechnen ist heutzutage einfach. Mit Hilfe des CO2-Rechners des Umweltbundesamtes kann sich jede Person oder jeder Haushalt im Internet die eigene CO2-Bilanz fĂĽr unterschiedliche Lebensbereiche erstellen.

Und natürlich auch mit dem deutschen Durchschnitt vergleichen. Hier fällt die Bilanz der Familie um etwa ein Viertel besser aus als der bundesdeutsche Schnitt.

„Gerade die ersten Schritte sind leicht von jedem Einzelnen umzusetzen. Wenn viele deutsche Haushalte dem einfachen Beispiel der Familie Brechler folgen würden, wären die für 2020 bereits von der Bundesregierung aufgegebenen Klimaschutzziele leicht erreichbar,“ so Marcel Richter von den Visioneeren aus Warendorf.  

Die wirklich anspruchsvollen Herausforderungen fangen erst danach an. Und hierfür brauchen wir mutige Politiker mit echten Visionen und dem Wissen, was bereits heute möglich ist.

Grafik: Die eigene CO2-Bilanz aufstellen – mit dem CO2-Rechner des Umweltbundeamt kein Problem (http://uba.co2-rechner.de)

„Mit unseren Produkten und Services wollen wir allen Menschen die Möglichkeit geben die Energiewende im Münsterland mitzugestalten. Am besten gleich direkt vor Ort – gemeinsam Energie erneuern!“ Die Visioneere wurden im Juli 2018 von Marcel Richter in Warendorf gegründet. Derzeit besteht das Visioneere-Team aus drei Mitarbeitern.

Pressemitteilung 20.11.2018

Trotz gesunkener EEG-Umlage: 2019 steigen die Strompreise

Ökostrom liegt voll im Trend. Aber nur wenig Tarife fördern den Ausbau

â—Ź Strompreise vieler Anbieter steigen: im Durchschnitt um 5 Prozent
â—Ź Proteste gegen Braunkohle lassen Nachfrage nach Ă–kostrom steigen
â—Ź Nur 3 Stadtwerke im MĂĽnsterland bieten Top-Zertifikate fĂĽr ihren Ă–kostrom an

November ist Wechselzeit. Dies gilt nicht nur für Kfz-Versicherungen, sondern auch für Stromverträge. Sechs Wochen vor Jahresende haben laut Angabe des Online-Portals “Verivox” mehr als 200 Versorger Strompreiserhöhungen für 2019 angekündigt. Im Schnitt um etwa fünf Prozent. Ein guter Grund für immer mehr Verbraucher, die Möglichkeit eines Stromanbieterwechsels zum Jahresende in die Tat umzusetzen.
Angesichts der Braunkohledebatte liegt Ökostrom derzeit voll im Trend. Marcel Richter, einer der Gründer des Warendorfer Start-ups “Visioneere”: „Das Grüner Strom Label sowie das ok-Power-Siegel gelten als strengste und glaubwürdigste Ökostromzertifikate. Nicht nur ein weiterer Ausbau der Erneuerbaren Energien ist hierüber gewährleistet. Der Stromlieferant darf auch nicht an Atom-, Braunkohle- oder neuen Steinkohlekraftwerken beteiligt sein.”
Positiv: Im Münsterland bieten alle 20 Stadt- und Gemeindewerke Tarife aus regenerativen Stromquellen an. Zumeist aus Wasserkraftwerken unserer Nachbarstaaten. Aber nur drei Stadtwerke lassen sich ihren Strom mit einem der beiden strengen Ökostrom-Labels ausgezeichnen. „Viele Verbraucher in der Region wünschen sich einfach mehr glaubwürdige Angebote. Das hat uns veranlasst, mit den Visioneeren ein nachhaltig agierendes Unternehmen für das Münsterland und seine Menschen zu gründen”, freuen sich Marcel Richter und sein Team über erste Interessenten an Bürgerstrom für das Münsterland. Natürlich zertifiziert mit dem Grüner Strom Label.

Bildunterschrift: Ein neues Angebot fĂĽr groĂźe und kleine Verbraucher im MĂĽnsterland
Bildrechte: Visioneere

„Mit unseren Produkten und Services wollen wir allen Menschen die Möglichkeit geben die Energiewende im Münsterland mitzugestalten. Am besten gleich direkt vor Ort – gemeinsam Energie erneuern!“ Die Visioneere wurden im Juli 2018 von Marcel Richter in Warendorf gegründet. Derzeit besteht das Visioneere-Team aus drei Mitarbeitern.